Die Implantation in der Zahnmedizin
Unsere Praxis bietet zahnarztgeführte Implantationen, die meist unter lokaler Betäubung erfolgen. Dank unserer langjährigen Erfahrung in der zahnärztlichen Chirurgie, aber auch in der Endodontie und der ästhetischen Zahnmedizin, achten wir auf einen möglichst schonenden und effizienten Ablauf.
Wir planen Implantationen vorab digital in 3D. Wenn Knochen und Zahnfleisch es zulassen, setzen wir das Implantat mit einer Bohrschablone durch eine kleine Öffnung in der Schleimhaut. Ein Schnitt ist dann nicht nötig, und in der Regel muss auch nicht genäht werden. Ist das nicht möglich, etwa weil Knochen aufgebaut werden muss, öffnen wir die Schleimhaut und vernähen sie nach dem Einsetzen. Die Fäden entfernen wir nach 10 bis 14 Tagen.
Während der Einheilphase von 3 bis 6 Monaten verwächst der Kieferknochen mit den Implantaten. Diese feste Verbindung ermöglicht es, die Kaukräfte des späteren Zahnersatzes aufzunehmen. Das kann dem Abbau des Kieferknochens entgegenwirken.
Die Einheilzeit variiert je nach Knochenqualität und Anzahl der Implantate. Ihr Behandler bespricht dies individuell mit Ihnen, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Langfristiger Erfolg von Implantaten erfordert regelmäßige Prophylaxe und das Vermeiden von Risikofaktoren wie starkem Rauchen oder Parodontitis, die den Implantaterfolg gefährden können.
Bei der Implantation mit Schnitt und geschlossener Einheilung umfasst der Eingriff vier Schritte: Öffnen der Schleimhaut, Einsetzen der Implantate, Verschließen mit einer Schraube für die Einheilphase und das speicheldichte Vernähen der Schleimhaut. Bei der schablonengeführten Implantation ohne Schnitt wird die Schleimhaut nur an der Stelle des Implantats klein und rund geöffnet. Statt der Verschlussschraube kommt gleich ein kleiner Einheilaufbau auf das Implantat, und eine Naht ist meist nicht nötig.