Leistung · Zahnärzte im Thermalbadehaus

Zahnimplantate in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Fester Zahnersatz auf Implantaten – im DVT dreidimensional geplant

Implantate in Bad Neuenahr-Ahrweiler setzen wir in unserer Praxis im Thermalbadehaus: im DVT dreidimensional geplant und mit einer Bohrschablone aus dem 3D-Drucker eingesetzt. Das Implantat, meist eine kleine Titanschraube, ersetzt die verlorene Zahnwurzel und heilt fest im Kieferknochen ein. Darauf befestigen wir Krone, Brücke oder Prothese als fest verankerten Zahnersatz.

Ihr Ansprechpartner für Implantate ist bei uns Dr. Matthias Willamowski (Schwerpunkt Implantologie, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie – DGI) – mehr über unser Team.

Zahnarzt mit Maske zeigt einer Patientin auf dem Laptop die 3D-Implantatplanung, im Hintergrund der Praxismonitor.

Ob ein einzelner Zahn fehlt, mehrere Zähne oder eine ganze Zahnreihe: Mit Implantaten lässt sich die Lücke fest schließen, beim Aussehen wie beim Kauen. Welche Versorgung für Sie in Frage kommt, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

So läuft die Behandlung ab

Hier sehen Sie den Ablauf im Video.

Das eingeheilte Implantat dient als Stützpfeiler: Darauf kann eine einzelne Krone, eine Brücke oder eine Prothese verankert werden, die sich in Funktion und Aussehen an natürlichen Zähnen orientiert. Ob und in welchen Fällen die Krankenkasse Kosten übernimmt, lesen Sie weiter unten bei den häufigen Fragen. Ihre genauen Kosten erfahren Sie vorab in Ihrem persönlichen Heil- und Kostenplan.

Was sind Zahnimplantate genau?

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Heutzutage sind Implantate schraubenförmig und meist aus Titan gefertigt. Alternativ gibt es auch Implantate aus Keramik, die aufgrund ihrer weißen Farbe im Frontzahnbereich Vorteile bieten. Standardimplantate haben eine Länge von 8 bis 12 mm und einen Durchmesser von nur 3,5 bis 5 mm. Diese mehrteiligen Implantate werden vollständig in den Kieferknochen eingebracht. Aufbaukomponenten, die durch die Schleimhaut treten und später zur Fixierung des Zahnersatzes dienen, werden in die Implantate eingeschraubt.

Dies ermöglicht es, die Implantate zunächst unter der geschlossenen Schleimhaut einheilen zu lassen (geschlossene Einheilung). Bei der offenen Einheilung ragt dagegen von Anfang an ein kleiner Einheilaufbau durch die Schleimhaut, etwa wenn ohne Schnitt implantiert wird. Welches Vorgehen passt, hängt unter anderem davon ab, wie fest das Implantat beim Einsetzen im Knochen sitzt und ob gleichzeitig Knochen aufgebaut wird. Der auf den Implantaten fixierte Zahnersatz kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder verändert werden. In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich Implantate großer Markenhersteller, die sich seit Jahren am deutschen Markt etabliert haben, einschließlich Produkte aus der Bad Neuenahr-Ahrweiler Produktion (ICX). Wir klären Sie auch gerne umfassend über Miniimplantate auf.

Vorteile von Implantaten

  • Implantate bieten einen stabilen Halt. Der auf ihnen verankerte Zahnersatz verrutscht nicht beim Essen.
  • Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, was bei der Anfertigung einer konventionellen Brücke u.U. der Fall ist.
  • Implantatgetragener Zahnersatz sieht sehr ästhetisch aus, es gibt keine störenden Klammern oder andere Halteelemente.
  • Durch ihre feste Verankerung im Knochen übertragen Implantate die Kaukräfte direkt auf den Kieferkamm. Das kann dem Abbau des Knochens entgegenwirken.

Die Implantation in der Zahnmedizin

Unsere Praxis bietet zahnarztgeführte Implantationen, die meist unter lokaler Betäubung erfolgen. Dank unserer langjährigen Erfahrung in der zahnärztlichen Chirurgie, aber auch in der Endodontie und der ästhetischen Zahnmedizin, achten wir auf einen möglichst schonenden und effizienten Ablauf.

Wir planen Implantationen vorab digital in 3D. Wenn Knochen und Zahnfleisch es zulassen, setzen wir das Implantat mit einer Bohrschablone durch eine kleine Öffnung in der Schleimhaut. Ein Schnitt ist dann nicht nötig, und in der Regel muss auch nicht genäht werden. Ist das nicht möglich, etwa weil Knochen aufgebaut werden muss, öffnen wir die Schleimhaut und vernähen sie nach dem Einsetzen. Die Fäden entfernen wir nach 10 bis 14 Tagen.

Während der Einheilphase von 3 bis 6 Monaten verwächst der Kieferknochen mit den Implantaten. Diese feste Verbindung ermöglicht es, die Kaukräfte des späteren Zahnersatzes aufzunehmen. Das kann dem Abbau des Kieferknochens entgegenwirken.

Die Einheilzeit variiert je nach Knochenqualität und Anzahl der Implantate. Ihr Behandler bespricht dies individuell mit Ihnen, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Langfristiger Erfolg von Implantaten erfordert regelmäßige Prophylaxe und das Vermeiden von Risikofaktoren wie starkem Rauchen oder Parodontitis, die den Implantaterfolg gefährden können.

Bei der Implantation mit Schnitt und geschlossener Einheilung umfasst der Eingriff vier Schritte: Öffnen der Schleimhaut, Einsetzen der Implantate, Verschließen mit einer Schraube für die Einheilphase und das speicheldichte Vernähen der Schleimhaut. Bei der schablonengeführten Implantation ohne Schnitt wird die Schleimhaut nur an der Stelle des Implantats klein und rund geöffnet. Statt der Verschlussschraube kommt gleich ein kleiner Einheilaufbau auf das Implantat, und eine Naht ist meist nicht nötig.

Minimalinvasive Implantate – 3D Zahnmedizin

Mit der 3D-Zahnmedizin lassen sich Implantationen genau planen und minimalinvasiv umsetzen. Aus 3D-Röntgenaufnahmen und Scans entsteht im 3D-Druck eine Bohrschablone, die das Implantat möglichst genau an die vorab geplante Stelle führt.

Häufige Fragen zu Implantaten

Die Antworten in Kürze – alles Weitere klären wir gern im Gespräch.

Implantate und der Zahnersatz darauf sind in der Regel Privatleistungen und nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Nur in Ausnahmefällen – etwa bei Tumorerkrankungen oder schweren Fehlbildungen – übernehmen die Kassen die Kosten nach einer besonderen Begutachtung. Vor der Behandlung erhalten Sie von uns einen Heil- und Kostenplan, damit Sie alle Kosten vorab kennen.

Nach dem Einsetzen verwächst der Kieferknochen in etwa 3 bis 6 Monaten fest mit dem Implantat. Wurde die Schleimhaut genäht, entfernen wir die Fäden nach 10 bis 14 Tagen. Wie lange die Einheilung genau dauert, hängt von der Knochenqualität und der Zahl der Implantate ab – Ihr Behandler bespricht das mit Ihnen.

Meist aus Titan, alternativ aus weißer Keramik, die im Frontzahnbereich Vorteile bietet. Standardimplantate sind 8 bis 12 mm lang und 3,5 bis 5 mm dick. Wir verwenden ausschließlich Implantate etablierter Markenhersteller – darunter auch Produkte aus der Produktion in Bad Neuenahr-Ahrweiler (ICX).

So geht es weiter

Drei Schritte vom ersten Gespräch bis zum festen Zahn.

  1. Beratung und Untersuchung

    Wir schauen uns Ihre Situation an, besprechen Wünsche und Alternativen und klären die Kosten mit einem Heil- und Kostenplan.

  2. Planung in 3D

    Mit 3D-Röntgen und Scan planen wir die Position der Implantate am Computer – bei Bedarf mit einer Bohrschablone aus dem 3D-Drucker.

  3. Implantation und Zahnersatz

    Das Implantat wird meist in örtlicher Betäubung eingesetzt. Nach der Einheilzeit erhalten Sie Krone, Brücke oder Prothese – fest und natürlich.