Leistung · Zahnärzte im Thermalbadehaus

Zahnersatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Festsitzend oder herausnehmbar – Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen für den Kreis Ahrweiler

Festsitzenden Zahnersatz – Kronen, Brücken und Kronen auf Implantaten – und herausnehmbare Prothesen planen wir für Patientinnen und Patienten aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem ganzen Kreis Ahrweiler in unserer Praxis im Thermalbadehaus. Ob Krone, Brücke, Implantat oder Prothese: Welcher Zahnersatz zu Ihnen passt, besprechen wir in unserer Praxis in Bad Neuenahr nach einem ausführlichen Befund gemeinsam mit Ihnen. Im Aufklärungsgespräch zeigen wir Ihnen, welche Versorgungen für Sie infrage kommen und was sie jeweils auszeichnet.

Zahnersatz planen bei uns unter anderem Dr. Thomas Hoffmann und Zahnärztin Rita Hindi (jeweils Schwerpunkt Prothetik) – mehr über unser Team.

Keramikbrücke und Einzelkrone neben einem Mundspiegel auf spiegelnder Fläche – Zahnersatz aus dem Labor.

Hier finden Sie einen Überblick über Zahnersatz in unserer Praxis in Bad Neuenahr-Ahrweiler – von Kronen und Brücken über Implantate bis zu Prothesen. Grundsätzlich gilt: Ihre eigenen, kariesfreien Zähne sollen so lange wie möglich erhalten bleiben, denn sie sind eine wichtige Voraussetzung, damit fester oder herausnehmbarer Zahnersatz Halt findet und der Kaudruck abgefangen wird. Nach dem Ziehen eines Zahns muss der Kiefer erst vollständig ausheilen, bevor der endgültige Zahnersatz eingepasst werden kann; in der Zwischenzeit bieten Provisorien eine gute Lebensqualität. Da sich Wundgebiet und Kiefer nach einer Extraktion verändern, ist es nicht ungewöhnlich, dass der Sitz von Teil- oder Vollprothesen mehrmals angepasst werden muss.

Eigene Zähne können bis ins hohe Alter erhalten bleiben – das gelingt jedoch nicht jedem. Ob für Sie ein fester oder ein herausnehmbarer Zahnersatz infrage kommt, legen wir immer gemeinsam mit Ihnen fest, denn die Voraussetzungen sind von Mensch zu Mensch verschieden. Im Folgenden stellen wir Ihnen die möglichen Versorgungen kurz vor.

Festsitzender Zahnersatz und Implantate

Über Implantate informieren Sie sich bitte hier auf unserer Website unter „Schwerpunkte- Implantologie“. Festsitzender Zahnersatz ist grundsätzlich zum dauerhaften Verbleib in der Mundhöhle bestimmt, hier unterscheidet der Zahnarzt zwischen Inlays, Kronen, Brücken und Implantaten.

Welche Therapieform die richtige ist, bestimmt der Zahnarzt nach der Erhebung des ausführlichen zahnärztlichen Befundes.

Kronen

Kronen können aus Edelmetall, Nichtedelmetall (NEM), Keramik oder Zirkon bestehen. Keramikkronen sind besonders zahnfarben und werden von vielen Patientinnen und Patienten aus ästhetischen Gründen gewählt. Ist ein Zahn wurzelbehandelt oder die natürliche Krone durch Karies zerstört, kann eine künstliche Krone den Zahn so schützen, dass er häufig noch viele Jahre in der Mundhöhle verbleibt.

Sind die Kronen dicht und die entsprechende Mundhygiene ist gut, schützt eine künstliche Krone auch vor erneutem Befall mit Karies. Um dem Zahn eine künstliche Krone aufsetzen zu können, muss er beschliffen werden, was bei noch vitalen (lebenden) Zähnen in Ausnahmefällen zu Irritationen oder Schädigungen des Zahnnervs führen kann.

Brücken

Zahnbrücken kommen dann zum Einsatz, wenn eine Lücke zwischen zwei Zähnen geschlossen werden soll. Die Lücken sollten dafür klein bis mittelgross sein. Werkstoffkundlich lehnen sie sich den verwendeten Materialien der Kronen an. Die Spanne sollte nicht mehr als drei oder vier fehlende Zähne betragen, vorausgesetzt einer stabilen Verankerung der Restzähne im Knochen und der Abwesenheit einer Parodontitis. Die gesetzliche Krankenkasse berücksichtigt dies mit dem sogenannten Festzuschuss für eine Lücke.

Der Aufwand ist wie bei der Krone vergleichsweise als gering einzuschätzen. Anders als ein Implantat verhindern Brücken aber nicht den Knochenabbau im ersetzten Bereich, da dieser nicht belastet wird. Der Knochen baut sich in diesem Bereich langsam um, bzw. ab.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Fehlen viele Zähne und kommen Implantate nicht in Frage, wird auf einen herausnehmbaren Zahnersatz ausgewichen. Herausnehmbare Prothesen bestehen aus Kunststoff (PMMA) und NEM, siehe oben. Für Allergiker gibt es Spezialkunststoffe, sprechen Sie uns an. Herausnehmbarer Zahnersatz stützt sich – wenn vorhanden – an den Restzähnen und der Schleimhaut auf dem Kieferkamm ab.

Viele Patienten fühlen sich ästhetisch durch die oft sichtbaren Klammern beeinträchtigt, eine etwas kostenintensivere Alternative ist daher die sogenannte Teleskopprothese, siehe dazu unten. Klammer- oder Vollprothesen sind dagegen eine kostengünstigere Lösung und daher für viele Patientinnen und Patienten das Mittel der Wahl.

Die Teleskopprothese lässt sich als fester Zahnersatz beschreiben, der sich zur Reinigung herausnehmen lässt. Sie besteht aus Doppelkronen: Der beschliffene natürliche Zahn trägt die Primärkrone, die Sekundärkrone ist Teil des Zahnersatzes. Durch die Friktion zwischen den beiden parallel gearbeiteten Kronen hält die Teleskopprothese gut und lässt sich beim Verlust eines Zahns erweitern.

Stehen für Sie Ästhetik und Tragekomfort im Vordergrund, kommen Implantate, Teleskopprothesen oder eine Kombination aus beidem infrage. Bitte beachten Sie: Implantate sind eine reine Privatleistung.

Häufige Fragen zum Zahnersatz

Die Antworten in Kürze – alles Weitere klären wir gern im Gespräch.

Man unterscheidet festsitzenden Zahnersatz wie Inlays, Kronen, Brücken und Implantate von herausnehmbarem Zahnersatz wie Klammer-, Teleskop- oder Vollprothesen. Welche Lösung passt, hängt vom Befund und Ihren Wünschen ab.

Kronen können aus Edelmetall, Nichtedelmetall (NEM), Keramik oder Zirkon bestehen. Keramikkronen sind besonders zahnfarben und werden von vielen Patientinnen und Patienten aus ästhetischen Gründen gewählt.

Eine Teleskopprothese hält über Doppelkronen: Der natürliche Zahn trägt die Primärkrone, die Sekundärkrone ist Teil des Zahnersatzes. Sie hält gut und lässt sich zur Reinigung herausnehmen – eine Alternative zu sichtbaren Klammern.

So geht es weiter

Drei Schritte zu Ihrer Behandlung.

  1. Befund und Beratung

    Wir untersuchen Ihre Zähne und erklären Ihnen die möglichen Versorgungen mit Vor- und Nachteilen.

  2. Heil- und Kostenplan

    Sie erhalten einen Heil- und Kostenplan und kennen Festzuschuss und Eigenanteil vorab.

  3. Anfertigung und Eingliederung

    Gemeinsam mit dem Zahnlabor fertigen wir Ihren Zahnersatz und passen ihn sorgfältig an.